Spielerisch Verbindung schaffen in GFK Trainings

Show notes

Kristian Klett, PhD Trainer für Gewaltfreie Kommunikation https://gfktraining.de/gfk-vertiefungs-kurse/gfk-vertiefung-spielerisch-verbindung-schaffen-herzen-oeffnen-ein-gfk-abenteuer-wochenende-mit-petra-kumm-kris-klett

Petra Kumm, GFK-Trainerin aus Bremen und Schöpferin des Klärungsspiels hat Kelly Bryson den Autor von "Sei nicht nett, sei echt!" während 10 Jahren auf seinen Deutschland-Tourneen als Dolmetscherin und Freundin begleitet und nun begonnen seine Übungen selbst weiterzugeben, um sein Lebenswerk zu ehren. pkumm@hotmail.com

Das K-Training-Team • Anja Palitza (Jena) • Olaf Hartke (Bielefeld) • Alexio Schulze-Castro (München) • Peter Schmid (Regensburg)

Weiterführende Informationen:

Trainer*Innen Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation durch 4 Trainer*Innen – Präsenz & Online (https://ktraining.org/trainerinnenausbildung/))

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Wir wünschen dir viel Freude und Erfolg auf deinem GFK-Weg.

Herzliche Grüße Das K-Training-Team

Show transcript

00:00:00: Naja, ich habe gestaunt.

00:00:01: Es stand überhaupt kein Flip-Shot da.

00:00:03: Es wurde über ein paar Theorie vermittelt oder irgendetwas präsentiert sondern es war einfach leicht und die nötigen Informationen habt ihr uns gegeben und dann sind wir ans Ausprobieren gegangen.

00:00:35: Ja hallo zusammen!

00:00:37: Ich heiße Peter Schmidt, gebeutelte Kommunikation in Regensburg und ich bin hier wie meine Kollegin heute eine Appalizer meine Kollegin aus der Trennausbildung, K-Training wo wir andere Trenne und Trennen ausbilden.

00:00:51: Und wir waren vor kurzem auf einem Seminar in Erfurt.

00:00:56: Das Seminar war so ein wenig anderer Seminar als ich zumindest bis jetzt kennengelernt habe.

00:01:02: So einen GFK-Seminar.

00:01:04: Da geht es viel ums Spiel.

00:01:05: Ich spielerisch Verbindungen schaffen und mich hat das inspiriert begeistert und eine auch und deswegen wollten wir etwas verbreiten hier bekannt machen und wir werden einfach zusammen Fragen stellen, sodass ihr draußen ungefähr nachvollziehen könnt um was es da in dem Seminar geht.

00:01:25: Warum werden diese Verbindungsspiele gemacht?

00:01:28: Was bedeutet das

00:01:29: usw.?

00:01:31: Genau!

00:01:31: Und wir waren so begeistert davon dass wir gedacht haben wir laden noch einfach mal Chris und Petra direkt ein und die... Wir können jetzt alle unsere Fragen stellen die auf dem Seminare ja noch gar nicht los geworden sind.

00:01:46: Und damit für alle, oder erstmal Hallo Christoph Griss und Petra vielleicht stell dir euch ein Zwei-Dreis jetzt im Vor.

00:01:52: Griss vielleicht pfängst du an?

00:01:54: Ja hallo ich bin Chris und seit Grauma Zeit in der GFK glaube die.

00:02:03: wer das Hauptaugen merkt warum ich in Verbindungsspiele so interessiert bin ist weil ich mit Kelly Bryson eine Weile zusammen gewohnt habe in der Coronazeit Und er diese Verbindungsspiele in die GFK eingebracht hat und hat mich damit angesteckt sozusagen.

00:02:19: Ja, ich trete jetzt sozusagen in die Fußstapfen und versuche meinen Teil dazu beizutragen dass sie Bekanntheit finden und ja weiter in die Welt getragen werden.

00:02:33: Ja, ich bin Petra.

00:02:34: Ich habe auch viel Zeit mit Kelly Bryson verbracht weil ich als seine Dolmetscherin oft bei ihm war in seinen Workshops in Deutschland und ihn aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt habe und dadurch habe ich diese ganzen Spiele und Übungen die er zusammengetragen hat und zum Teil auch selbst entwickelt oder verändert hat ganz oft erlebt und auch erlebt, was im Kopen passiert wenn diese Übungen gemacht werden.

00:03:03: Jetzt ist es mir ein Anliegen dazu beizutragen dass die jetzt nicht in Vergessenheit geraten sondern weiter gespielt werden.

00:03:13: Bin ich gleich so neugierig wie seid ihr denn beide überhaupt auf die Idee gekommen oder wie seid ja beide zusammengekommen?

00:03:21: Und habt gesagt ohja lasst uns dieses Seminar gemeinsam entwickeln

00:03:25: und

00:03:26: auch geben.

00:03:32: Ja also Chris hat das so als ein kleinen Schnupper Workshop auf dem GFK Tag in Köln oder Bonn, weiß ich gar nicht genau.

00:03:42: Mal das Format angeboten und da waren zufällig Anja und Olaf und haben da mal reingeschnuppert und dann gesagt Das möchten wir ja auch gerne mal bei uns in Thüringen haben.

00:03:56: Und daraufhin hat Christi an mich gewandt hat gesagt hey was hält es doch wenn wir das zusammen machen?

00:04:01: Dann habe ich gesagt oh ja.

00:04:05: Und jetzt hat Paulmann natürlich auflösen.

00:04:07: für alle, die sich die Frage steigen was sind Verbindungsspiele und warum sind sie ein so mächtiges Ergzeug in der gewaltfreien Kommunikation?

00:04:18: Ja an der Gewaltfreie Kommunikations geht es ja um Connection und Verbindung zuerst.

00:04:25: Und natürlich auch darum nur Dinge zu tun, die auch zum Spiel gehören.

00:04:30: So frei nach Marshalls Zitat Don't do anything that isn´t play.

00:04:35: Und das ist sozusagen die Symbiose davon, in die Verbindung zu kommen und das ganze spielerisch zu machen.

00:04:42: Und authentisch zu sein – und das bedeutet unsere Alltagsmasken, die wir so tragen um uns möglichst wohlzufühlen miteinander auch mal ein bisschen abzulegen und zu zeigen wie wir wirklich sind wenn es vielleicht normalerweise unseren Beschutz dient, etwas zu verbergen.

00:05:09: Denn wirklich ein Vertrauensfundament entsteht immer dann, wenn wir authentisch sind und wenn wir uns auch mal berührbar oder verletzbar zeigen.

00:05:23: Was ist für euch der Unterschied von Verbindungsspielen zum klassischen Icebreaker-Spielen?

00:05:30: Oder andere Spiele, die man so kennt?

00:05:39: Ja, also wir differenzieren da schon.

00:05:42: Wir haben auch die Energietisiererspiele oder die Icebreaker-Spiele mit an Bord.

00:05:47: Die haben ja auch diese Funktion Eis zu brechen oder Energie aufzuladen, also Gruppen-Energie, Gruppendynamik auszulagen.

00:05:54: und gleichzeitig gibt es noch ganz andere Intentionen, die Spiele haben können und da wollen wir halt eben auch... Diese Intention wollen wir auch mit abgreifen oder auch mit an bord holen.

00:06:04: ein wichtiges Ziel Interessantes Ziel davon ist es, wie wir GFK in einer Gruppe leben können oder lebendig machen können.

00:06:12: Bei Marshall ist das häufig so gewesen dass wir im Zweier Kontext so einer spricht und einer hört zu ja?

00:06:18: Oder gibt vielleicht noch die Dreier Kontex einen mediiert?

00:06:22: Und Wie funktioniert das ganze wenn man jetzt eine Gruppe sind von dreißig Leuten oder mehr?

00:06:27: Ja wie können wir da Gfk Leben und auch in diese Verbindung miteinander kommen diese Herzensverbindung

00:06:34: Und dazu gehört für uns unser guter Freund, Freund Fred.

00:06:40: Und zwar immer wenn zwei Menschen oder mehr Menschen zusammenkommen.

00:06:44: dann ist auch noch ein zusätzliches Wesen anwesend nämlich die Energie zwischen den Menschen ist also die Energie im Raum und die hat Kelly Bryson seinerzeit mal Fred getauft die Wörter, Frequenz-, Resonanz-Energiedynamik zugrunde gelegt.

00:07:04: Weil das alles Begriffe sind, die Auswirkungen auf unsere Energie haben und ich würde mal sagen dass so Energizer und Icebreaker Spiele auch viel dazu herangezogen werden um die Energie im Raum positiv zu gestalten.

00:07:23: diese Vertrauensübungen und Spiele, die wir zusätzlich haben, ziehen halt mehr darauf ab sich einander wirklich zu zeigen.

00:07:35: Also auf dieser Authentizität und diese Wahrhaftigkeit in der Kombination mit der Fürsorge für Frät und gleichzeitig unserem Fokus auf Vertrauen entsteht dann einen Raum Ein wirklich tiefes Arbeiten miteinander möglich ist, was eben nur möglich ist wenn Vertrauen auch da ist.

00:08:03: Ich kenne von einigen Personen, wenn die von nur das Wort Spiel hören schon anfangen so zu erstarren.

00:08:12: also viele Erwachsene haben Hemmung bei Spielen.

00:08:17: und wenn ihr sagt zu Vertrauensübungen auch wie geht ihr denn mit dieser anfänglichen Skepsis um?

00:08:24: Also es gibt auch die andere Fraktionen, die ganz fanat sind in Spielen und dadurch dass wir beide Begriffe benutzen, indem wir sagen... Spiele und Übungen versuchen wir sie halt beide mit reinzunehmen, die Lust haben zu spielen.

00:08:41: Und die denen spielen eher ein bisschen Angst macht weil sie befürchten Sie müssen da irgendwie was Albern machen oder sich zum Naren machen oder sowas.

00:08:51: Die werden dann auch ganz schnell merken dass diese Übungen die gemacht werden auch manchmal alles andere als Albern sind.

00:09:00: Und gleichzeitig versuchen wir immer, dass so eine Leichtigkeit dabei bleibt.

00:09:06: Denn also auch eine Leichtigkeit schafft... einen sicheren Raum und Vertrauen, in dem ich so sein kann.

00:09:15: Und ganz am Anfang wird von uns auch immer gesagt dass die Teilnahme an allen Übungen grundsätzlich freiwillig ist und das es jederzeit auch möglich ist sich das ganze erst einmal aus sicherer Entfernung von außen anzusehen und dann zu überlegen nach will ich das mitmachen oder lieber nicht?

00:09:34: Habt ihr so ein, zwei Beispiele wo ihr sagt ah ja da können sich die Leute was unter Vertrauensübung vorstellen?

00:09:43: Ja vielleicht erst noch.

00:09:45: wir beginnen immer auch erst mit einem Ankommen und einem Landen sowohl im Raum als auch in der Gruppe.

00:09:52: So dass da auch schon mal von der eigenen Energie her wo ja auch die Skepsis oder Widerstand vorkommen kann dass das schon berücksichtigt wird, ja?

00:10:03: Dass sozusagen in diesen Ankommens- und Landespielen schon eine gewisse Neugier auch erzeugt wird auf mehr.

00:10:12: Und danach im Punkt of Vertrauen gehen wir da noch nicht an der Stelle sondern erst mal so dieses Mit sich sein mit dem Raum sein damit sein, dass wir jetzt auf neue Leute treffen und aber auch damit sein dass es jetzt... dass wir hier in einer Gruppendynamik sind die eventuell auch Spannungen oder zumindest eine Vielfalt erzeugen kann.

00:10:38: Und von da ab gehen wir dann weiter in die Verbindung, in Verbindungsspiele und erst später kommt dann sowas wo wir in die tiefe Vorredrängen ins Vertrauen und so.

00:10:49: Also wenn du jetzt fragst sag mal ein Beispiel für einen Vertrauenspiel, da wäre das klassische Beispiel zu... was auch viele GfK-Trainer kennen, dieses manchmal tue ich so als ob.

00:11:04: Das ist ein Spiel wo man mal offen darlegt also sich mutig öffnet einem gegenüber der auch mein Ding noch ganz fremd ist die anderen Personen und zeigt ja wo habe ich denn noch nicht meine war es selbst gerade im Kontakt, sondern wo habe ich noch eine Fassade von vielleicht Freundlichkeit oder Höflichkeit?

00:11:33: Und wo ich nur so tue als ob.

00:11:36: Beispielsweise manchmal tue ich so wie der Zuhörer dabei bin nicht mit Gedanken ganz woanders und das gehört bei uns auch immer zu den Spielen, die im Frühstadium kommen sodass wir da mal so eine Neugier wecken hier ja Wie sieht's denn aus?

00:11:51: wofür brauche ich denn diese Maske, ja?

00:11:55: Oder wofür brauche ich diesen Schutzraum den ich damit erzeuger.

00:11:59: Was ist mir da so wichtig gerade?

00:12:01: und wir nehmen auch immer diese Spiele und gehen danach in eine Reflektionsrunde auf der Emotions-Ebene also auf der emotionalen Ebene nicht auf der gedanklichen sondern sowas hat das mit mir gemacht dieses Spiel was hat es in mir ausgelöst?

00:12:19: Und grade bei diesem Spiel hören wir ganz oft Das hat wirklich Nähe gebracht.

00:12:24: Also die Leute sind dann meistens noch gar nicht lange zusammen in einem Raum und dann legen sie gegenseitig sich solche, manchmal tue ich so als ob's offen und merken denn ganz schnell oh du machst es auch?

00:12:41: Mensch wenn wir das beide machen können was ja auch lassen.

00:12:44: also da entsteht dann ganz schnell sowas wie eine geteilte Menschlichkeit Schutzbedürfnis und dadurch kommt man sich ganz schnell nahe und hat ganz schnell so den Eindruck, oh mit dir fühle ich mich hier sicher.

00:13:00: Und je mehr ich mit einer anderen Person mich sicher fühle und dann mit der nächsten und damit der Nächsten denn entsteht sowas wie ein Netz das irgendwie die ganze Gruppe näher zusammenrückt.

00:13:14: Da gibt es auch noch einen wichtigen Punkt weil Wir sagen häufig in der GFK, ja Verbindung zuerst oder Verbindung ist so das Alpha und das Omega.

00:13:22: Und Kelly hat dazu reingebracht dass Verbindung gleichzeitig und parallel zur Authentizität erst wirklich gewinnbringt und bereichernd ist.

00:13:34: weil was nützt mir eine Verbindung die auf Oberflächlichkeit basiert oder die auf Höflichkeit basiert?

00:13:38: aber unten drunter habe ich noch ne Faust in der Tasche.

00:13:42: Erst wenn ich Verbindungen habe mit Authentzität also parallel und harmonisch, also sagen wir zumindest beides Brücksichtigung findet.

00:13:52: Und beides auch wahrhaft lebbar ist.

00:13:54: Dann komme ich auf eine Ebene wo ich wirklich Ja sagen kann zu der Verbindung.

00:13:58: und ja das möchte ich davon möchte ich mehr.

00:14:03: Ich zurückblicke mich erinnere an dieses Wochenende dann ich kenn Spiele und ich kenn Übungen Und da ich es in der Verbindung spiele, und ich habe mich immer gefragt was ist denn der Unterschied?

00:14:17: und so weiter.

00:14:19: Was ich für mich herausgefunden habe, das was ich erlebt habe an den Wochenende waren sehr viele Übungen die sehr spielerisch gestaltet waren und das waren halt sehr sehr viele im Kontakt, Innenkreis aus dem Kreis mit vier fünf Personen wechselnd.

00:14:38: Das war halt sehr viel Dynamik sehr viel miteinander sehr viel untereinander hat es stark gefunden und ich glaube, das ist das was euch ein bisschen speziell macht.

00:14:48: Das ist eine ganze Woche eine Nur-Wahr mit spillerischen Übungen die natürlich ankommen Spüle Abschlussspiele und in der Mitte ganz viel Ehrlichkeit, ehrliches Mitteil Vertrauen öffnen Und Verbindung schaffen.

00:15:07: Seht ihr das auch so?

00:15:08: Oder einer ist es denn?

00:15:09: Ist es auch so deinem?

00:15:11: Was bei dir geblieben ist rückblickend

00:15:13: Naja, ich habe gestaunt.

00:15:15: Es stand überhaupt kein Flip-Shot da!

00:15:17: Es wurde überhaupt keine Theorie vermittelt oder irgendwas präsentiert sondern es war einfach leicht und die nötigen Informationen habt ihr uns gegeben.

00:15:28: und dann sind wir ans Ausprobieren gegangen und Wir haben uns erfahren und erlebt und Ich hab auch immer wieder über mich gestaun Ja, wie ich mich so in die Gruppe hineingegeben habe.

00:15:42: Was ich von mir gezeigt hab... ...was sich plötzlich auch aus mir herausgezeigt hat und was sichtbar geworden ist.

00:15:51: Also Spannung!

00:15:53: Spielspaßspannung.

00:15:56: Ja, das klingt wie ein Überraschungs-Ei.

00:16:01: So hab' ich's erlebt ja.

00:16:04: Und ich habe auch nur so by the way schon drei oder vier Übungen, die ich von euch mitgenommen habe schon in meinen Trainings eingesetzt.

00:16:17: Ja und diese Kelly Bryson hat sich ja nicht so grundlos auf den Weg gemacht diese Übung zu entwickeln sondern Es war ja so, der hat tatsächlich einmal von Marshall Rosenberg selbst die Frage gehört.

00:16:39: Warum sind... GFK-Gruppen nicht langlebig.

00:16:46: Also wieso ist es so, dass da wo wir mühevoll Jahrestrainings gegeben haben und es ganz viele Gruppen gab?

00:16:54: Und dann kommen wir einige Jahre später wieder und da hat sich alles wieder in Luft aufgelöst.

00:17:00: was fehlt uns in der GFk damit wir wirklich langlebisch miteinander arbeiten können?

00:17:09: Das hat Kelly Bryson für sich als seine Mission dann deklariert.

00:17:15: Ich werde erforschen, was noch fehlt in der GFK, dass die Menschen... es länger miteinander aushalten.

00:17:23: Und dann hat er angefangen Gemeinschaften zu bereisen und Übungen zu sammeln, auch speziell jetzt.

00:17:30: das Forum ist entwickelt worden damit eine Gemeinsschaft mit sich selbst kommunizieren kann und die ganzen kleinen Trigger, die sonst gerade in Gemeinschaften, die miteinander in Frieden leben wollen werden die Trigger oft geschluckt sich drinnen behalten und dann sind sie wie so ein Schwellbrand unter dem Teppich, der irgendwann mal explodiert.

00:17:58: Und das Forum ist ursprünglich mal entwickelt worden damit diese ganzen kleinen Träger auf den Tisch kommen und von allen gewusst werden, sodass die sich wandeln und auflösen können.

00:18:16: sind diese Übungen halt besonders geeignet für Menschen, die in Gemeinschaft miteinander Projekte durchführen wollen?

00:18:25: Weil es so dieses Miteinander und die Luft zwischen einander sauber hält.

00:18:32: Ist dann die Theorie vom Kellium von euch auch das DfK-Übungsgruppen oder fortlaufende Gruppen länger existieren wenn mehr spielerische Übung gemacht werden dass es nicht so viel ernst ist und ständig Prozessarbeit?

00:18:54: Also ich finde, das widerspricht sich nicht.

00:18:57: Es kann durchaus ganz tief und ernsthaft mit spielerischer Leichtigkeit gearbeitet werden.

00:19:07: weniger dabei, darum dass es spielerisch sein muss als darum das Verbindung entsteht.

00:19:14: und das Spielerische glaube ich ist eher so... Das macht es zugänglicher für die Leute mit Leichtigkeit einzusteigen in etwas was am Ende Tiefe und Verbindung bringt.

00:19:27: Also das Spielerische ist eigentlich nicht der Zweck sondern das Mittel um am ende dahin zu kommen wo man hin möchte.

00:19:36: Es geht auch darum, dass man sozusagen in der Gruppe nicht nur schwierige Themen behandelt und was natürlich auch wichtig ist.

00:19:45: Und da vielleicht sogar Wunden halt mit aber das wir auch in Gruppen gemeinsam feiern und Spaß haben und Freude haben und miteinander lachen können.

00:19:56: Und Lachen, Petra hat mir das beigebracht, ist eine besondere Form von Verbindung.

00:20:03: Vielleicht kannst du gleich noch mit deinen eigenen Worten sagen, aber auf jeden Fall ist es auch ein Klebstaufwehr der Mensch zusammenschweißt.

00:20:13: Auch wenn das vielleicht so ein bisschen wie Sympathie klingt, also miteinander lachen... Aber es fust halt eben ja doch auf der Authentizität die wir im Vorfeld aufbauen und den Mut dazu entwickeln damit zu sein.

00:20:28: und dann auch die Vertrauensübungen oder Spiele.

00:20:34: Also dieser ganze Prozesse ist ja so ein aufbauender Prozess, deswegen können auch nicht die Spiele randommäßig einfach mal irgendwie so streuen sollen.

00:20:41: Die bauen aufeinander auf und haben immer diese Gruppendynamik im Blick.

00:20:48: Wo ist die Gruppe gerade?

00:20:49: Und deswegen passen wir das, passen mir die Spiele auch immer live an.

00:20:53: Je nachdem wo die Grupe grade ist versuchen wir so das passende Spiel anzubieten was jetzt da gerade beiträgt dass die Gruppen Energie angehoben wird.

00:21:04: Gibt es eigentlich Situationen, wo ihr bewusst auf Verbindungsspiele oder bestimmte Vertrauensübungen verzichtet?

00:21:14: Ja.

00:21:18: Wenn bestimmte Voraussetzungen in einer Gruppendynamik noch nicht da sind, dann sind bestimmte Spiele gar nicht möglich weil die brauchen eine gewisse Voraossetzung in der Gruppendynamik und die brauchen tieferes Verständnis Akzeptanz, Vertrauen gesehen werden Und eine Bereitschaft sich auch zu öffnen gegenüber den anderen.

00:21:34: Wenn das in der Gruppe noch nicht hergestellt ist, diese Dynamik.

00:21:37: Dann sind diese Spiele nicht... dann verpufft deren Wirkung und deren Brillanz und deren Qualität was sie eigentlich sonst haben als Potenzial.

00:21:46: Und dann entscheiden wir uns natürlich dafür andere Spiele zu machen um erstmal dahinzukommen.

00:21:52: Das braucht auch die Zeit für ein Seminar um diesen Aufbau machen zu können?

00:22:01: Genau!

00:22:04: Wir haben auch ein Programm, das anderthalb Stunden dauert.

00:22:07: Da ist so'n Teaserprogramm, da können wir fast nur diese Spiele von dem am Anfang gesprochen haben, die Energizer und dieses Landen machen um in die Tiefe zu gehen brauchen mehr Zeit wie beim kleinen Prinz.

00:22:20: Das Vertrauen ist auch etwas was sich langsam erst aufbaut.

00:22:26: Und am Ende geht es ja auch darum, dass wenn Menschen das mitnehmen von unserem Seminar in ihrer eigenen Gemeinschaften.

00:22:34: Dass es dort kultiviert wird und dass man da dann sowieso In einer engen Verbindung miteinander Dann diese Übungen und Spiele heranziehen kann.

00:22:47: Wenn man merkt unser Frät braucht gerade was.

00:22:52: oder zum Beispiel Ich habe das selber mal erlebt bei Entscheidungsprozessen.

00:22:59: Da ist es wirklich so, dass die Qualität der Energie also das Wohlergehen von Fred direkte Auswirkungen darauf hat wie entscheidungsfähig wir als Gruppe sind und da können wunderbar gemeisterte Entscheidungsprozesse, sowas wie systemische Kondensieren oder sonst was heranziehen.

00:23:26: Wenn die Stimmung gerade mies ist dann kann es trotzdem sein dass sich ganz lange hinzieht und für alle Anwesenden keine Freude bringt diesen Prozess zu machen und das haben wir mal mit Kelly in einem Seminar erlebt.

00:23:43: Das ist um ein ganz banales Thema ging, wo und wie wollen wir zusammen Mittag essen?

00:23:50: Und forty-fünf Minuten später hatten wir immer noch nicht entschieden, wie was machen wollen.

00:23:55: Und große Not kam auf weil die wertvolle Seminarzeit uns zwischen den Fingern durchrannt, weil die Stimmung schlecht geworden war, weil es irgendwie... Wir drehten uns im Kreis und alle blickten Hilfe suchen zu Kelly und sagten Kelly rette uns!

00:24:12: Wir stecken fest!

00:24:14: Und seine Antwort war ich kann euer Problem nicht für euch lösen Aber meine Erfahrung ist es, je stärker die Verbindung umso leichter die Entscheidung, wenn ihr bereit wird diesen Entscheidungsprozess einmal auf die Warnhalteplatte zu stellen und mit mir ein zwei Übungen zu machen.

00:24:35: Und dann schauen wir danach nochmal nach dem Problem.

00:24:38: Das witzige war Wir konnten uns nach den Verbindungsübungen nicht mehr erinnern was noch mal das Problem war.

00:24:45: Wir wollten nur weiter miteinander spielen!

00:24:50: Ich hätte eine Frage, und zwar habe ich mich so erinnert an die Übungen.

00:24:56: Eine Übung ist mir noch so ganz präsent wo wir uns wirklich zu zweit gegenüber ganz vorsichtig genähert haben und dann den Blick in die Augen und nicht nur kurz und wieder weg sondern wirklich ein langer liebevoller Blick in Die Augen also sich zu erlauben sich wirklich anzuschauen.

00:25:18: Und das ist eine Übung, die mir noch lange so in mir nachklang.

00:25:24: Ich habe so die Frage, gibt es für euch so Verbindungsspiele, die euch selber immer wieder berühren und auch mit der Zeit jetzt immer noch überraschen?

00:25:39: Ich glaube da haben wir sehr unterschiedliche.

00:25:42: Bei mir ist es was mich immer wieder bis in so einen Blisszustand bringen kann, ist dieses ISM-Spiel.

00:25:52: Also Intersubjective Meditation Wir haben das auf Deutsch als Zwischenraummeditation bezeichnet.

00:26:01: Das ist eine Übung wo man in der Präsenz immer mit dem anderen in einem Pingpong-Austausch geht also auf der Herzensebene Und das kann natürlich eine emotionale Achterbahnfahrt sein und das habe ich auch schon erlebt Und mal kurz abtauchen in so ganz Merzwollegefühle.

00:26:21: Aber da ja auch die große Einladung ist, hier immer die Gefühle zu onen und nicht sie beim anderen wegzumachen oder zu trösten oder sowas sondern bei sich zu bleiben.

00:26:31: Immer bei sich aber auch in Resonanz mit dem Anderen zu gehen also quasi das Kernstück der Interdependenz da zu leben dadurch hat es auch immer die Möglichkeit, immer wieder nach oben zu kommen.

00:26:44: Also das heißt, Haupttendenz dieser Übung ist immer so ablifting, würde ich sagen.

00:26:48: und wie gesagt... Ich bin da schon in Blitzzustände gekommen wo ich hintergebracht habe, ich könnte ja ewig drin bleiben!

00:26:52: Das ist so schön!

00:26:55: Und ich bin mir noch nicht ganz sicher ob die Zuhörenden eine genaue Vorstellung haben, wie diese Übung abläuft.

00:27:01: Magst du sie nochmal kurz nennen?

00:27:03: Ja, die funktioniert so.

00:27:05: Wir sind zu zweit also man kann es sogar auch zu mehreren spielen aber die Standardaufstellung wäre zu zweiter.

00:27:13: Und einer beginnt und der sagt so was wie, jetzt wo ich hier mit dir in diesen Raum bin spüre ich oder fühle ich.

00:27:21: Und benennt dann das aktuelle Gefühl beispielsweise eine Vorfreude oder Freude mit dir zu sein.

00:27:27: Wenn ich das Bedürfnis direkt schon parat habe kann ich es auch noch dazu benennen.

00:27:31: also ist ja so der GFK-Style die Gefühle mal mit dem dazugebrigen Bedürfenes zu benennen.

00:27:38: die andere Person ist eingeladen das zu hören, zu empfangen und in Resonanz zu gehen.

00:27:43: Und nicht reaktiv zu reagieren beispielsweise mit Freude zu reagierend also erstmal aufzunehmen und zu sagen wow!

00:27:54: Und dann erst so nach dem Aufnehmen zu sagen jetzt wo ich das höre spüre ich Freude oder Begeisterung ja?

00:28:08: Dann gibt es wieder ein Ping und wieder einen Pong Und so sind wir dann im Wechsel, im Kontakt über ein paar Minuten und gucken wo die Reise lang geht.

00:28:17: Manchmal kann das auch sein dass da kein Gefühl kommt oder keine Körper-Sensation kommt.

00:28:23: Da haben wir immer den Ausweg dann auch die Gedanken, die wir haben zu sagen.

00:28:27: Auch die helfen uns in diesem Flow zu sein, sodass wir immer sozusagen emotional und auch kognitiv in Bewegung sind.

00:28:34: also es ist eine Dynamik dabei.

00:28:38: Ich glaube, man muss das erlebt haben.

00:28:39: Man kann es gar nicht erklärt bekommen.

00:28:42: Möchte ich noch eine Übung beitragen, die mir gerade einfällt?

00:28:47: Kopf aufs Herz!

00:28:47: Ich glaube so ist sie.

00:28:52: Und damit teilnehmen wir die auch noch mitbekommen.

00:28:55: Da war zwar mal Körperlichkeit da... Also ich habe mich dann auch Männer gesucht, also die Idee war und ich sehe hier hin.

00:29:04: Man kommt zu zwei zusammen connectet, also verbindet sich erst mal auf der visuellen Ebene mit den Augen und eine Person lädt dann die andere Person ein.

00:29:14: Den Kopf an das eigene Herz zu legen und dort zu verweilen.

00:29:20: Und ich habe das als sehr körperlich berührend erlebt.

00:29:24: Und gleichzeitig, wann hab' ich zum letzten Mal einen Herzschlag gehört von einem fremden Mann?

00:29:30: Ich hatte dann zwei Männer oder drei Männer und dann noch eine.

00:29:34: Mit dir habe ich das auch noch gemacht Und das war schon einfach besonders.

00:29:42: Und dann umgekehrt halt im Wechsel, also korrigiert mich wenn ich das falsch in Erinnerung habe und was sich mir halt in letzter Zeit die Frage stelle mit Künstlicher Intelligenz – das ist so glaube mein Thema wo ich bin, was auf uns zukommt, was auch auf die Trainerlandschaft zukommt.

00:29:59: Das ist meine Theorie jetzt gerade vielleicht eure Meinung dazu.

00:30:08: Es braucht für die zukünftigen Trainings, damit wir uns absetzen können zu der künstlichen Intelligenz.

00:30:15: Dass es spielerisch ist so was wie ich gerade beschrieben habe körperlich vielleicht auch begegnen oft über die Augen.

00:30:21: also dieses präsente Miteinander das glaube ich brauche sonst können wir nur noch bedingt eine Zeit lang mit der Karriere mithalten.

00:30:32: Was meint ihr dazu?

00:30:33: Wie soll jede Meinung dazu?

00:30:37: Ja Ich habe so die Erfahrung, dass es Menschen dürstet nach Kontakt.

00:30:46: Nach Verbindung und auch nach Berührung.

00:30:49: Und zumindest bei diesen dritten Posten ist die KI ja noch für eine Weile raus.

00:30:56: also ich glaube das wird auch nicht mehr lange dauern bis die mit warmen Körpern und einen künstlichen Herzschlag womöglich ausgestattet sind und in dem Bereich irgendwelche Bedürfnisse erfüllen.

00:31:10: Aber bis dahin finde ich es auf jeden Fall sehr schön, danach auch noch.

00:31:16: Also auch weiterhin dann bin ich eigentlich sehr dafür dass wir Menschen füreinander da sind und das wir allenfalls künstliche Intelligenzen unter irgendwie Roboter oder Androiden oder sowas noch als ergänzt sind für Davos noch nicht funktioniert mit dem Füreinander-Dasein ansehen.

00:31:41: Und wenn ich mich an die Übungen erinnere und ich finde es total schön, dass du dir jetzt reinbringst.

00:31:44: Gleichzeitig ist das natürlich eine Übung auf die brauche ich eine Vorbereitung.

00:31:49: Ich kann sie nicht einfach aus dem Stil greifen.

00:31:51: Die machen vor allem nicht mit ihrem Fremden und für die braucht's Vertrauen.

00:31:55: Deswegen ist auch einer der tieferen Übung zu der ich eine innere Bereitschaft, ein inneres Jahr brauche um sich auch erstens überhaupt mich zu trauen aber auch um die innere Offenheit haben, mich darauf einzulassen in gar in welcher Rolle und also ob ich der Höhrende bin oder derjenige, der sein Herz zur Verfügung stellt um eine Nährstadt zu haben.

00:32:19: Und gleichzeitig ist diese Übung so intensiv weil sie natürlich vieles verbindet.

00:32:23: Sie verbindet körperliche Nähe, sie verbindet dieses Vertrauen hier.

00:32:26: Ich lasse jemand anderen in meinem Space meinen Brustkorbbereich ja?

00:32:31: Und ich lasse... ich mutte bzw.

00:32:36: traue mich diese Intimität zuzulassen, dass jemand meinen Herz hört.

00:32:40: Wow!

00:32:40: Wie intim ist das denn?

00:32:42: Ich kenne die Person gar nicht und die hört jetzt gerade mein Herzschlag.

00:32:47: Da kann ich mir selbst überlegen was sich dafür alles brauche, dass ich mich darauf einlassen möchte.

00:32:55: Und gleichzeitig haben wir in dieser Übung ganz häufig Menschen, die sagen nee das ist jetzt grad nicht für mich, die dann auch sagen ne ich mach diese Übung mit Und wenn sie dann aber beim zweiten oder dritten Mal doch mitmachen, ist das toll.

00:33:10: Das heißt da gibt es erst mal so eine Skepsis und später.

00:33:13: dann also falls diese Skepsise überbunden wird auch die Idee von wow.

00:33:20: was habe ich da bisher verpasst?

00:33:23: Ich mag da mal anschließen und zwar ist es für mich so dass mir eine Übung von außen ansehen, ist eine Art und Weise an einer Übung teilzunehmen.

00:33:35: Gerade auch bei dieser Übung habe ich selber ungefähr drei Workshops lang mir das erste Mal aus sicherer Entfernung angesehen und solange bis mein Reptiliengehörn beruhigt war und nicht mehr diese Übung als gefährlich eingeschätzt hat Und irgendwann dann gesagt, ach komm so.

00:33:55: bis jetzt haben es noch alle überlebt.

00:33:57: Ich werde das auch mal ausprobieren und da kam bei mir tatsächlich dieses wow wie besonders das ist diesen Herzschlag von anderen Menschen zu hören.

00:34:09: denn gerade also für uns Menschen die wir eine lange Zeit im Mutterleib unserer Mutter war nun da die ganze Zeit der Herzschlage unsere Musik war ist das irgendwie, das hat was ganz Berührendes.

00:34:26: Das so zu hören bei den Personen und das hat auch etwas, was uns alle miteinander verbindet.

00:34:31: Wir haben alle diesen Herzschlag der unser innerstes Wesen wieder spielt.

00:34:41: Mir ist noch der Punkt eingefallen, den ich nur sagen wollte also da aus diesem Grund, dass diese Übung so eine gewisse Empfindlich- oder Sensitivität hat.

00:34:52: Oder Verletzlichkeit ist das beste Wort hart.

00:34:57: Deswegen machen wir auch häufig gerade bei solchen Übungen kontextuelle Differenzierung für die Menschen, die sich da noch nicht dran wagen es so zu machen, dass für sie auch Alternativen zur Verfügung stehen.

00:35:09: Dass man nicht ganz nah daran geht oder dass man aussetzt diese Übung So dass wir alle Übungen auch so einbetten, dass da egal wo man grad steht, dass man mindestens noch eine Variante hat es anders zu machen.

00:35:24: Und man könnte jetzt ja auch fragen was hat denn das mit GFK zu tun oder mit Kommunikation?

00:35:34: Also es wird jetzt nicht viel gesprochen in dieser Übung, außer vielleicht die Einladung am Anfang darf ich und ja du darfst.

00:35:41: Und dann das sanfte heran führen was auch achtsam geschieht.

00:35:47: Da geht's dann sozusagen auf die tiefere Ebene.

00:35:50: aus meiner Sicht also es gibt sozusagen auf diese Ebene von hey Ich bin in einer Verbindung mit der anderen Person, die so ein so groß Vertrauen hat dass sich sogar ohne wörtlich zu kommunizieren.

00:36:01: Ich bin sozusagen auf der Kommunikationsebene, der direkten Verbindung mit... Also so eine Vertrauensverbindung.

00:36:11: Ich mute meine Nähe zu und ich akzeptiere das.

00:36:15: Und dann natürlich auch ... Der kommunikativen Aspekt ist dann wieder dieses nicht nur das Einladen sondern auch das Bedanken und den Rollentausch.

00:36:22: Da ist ja überall auch Kommunikationsmittel dabei.

00:36:23: also da ist man lernen sozusagen mit einem Menschen nähe zu kommunizieren und sich darin zu begleiten.

00:36:36: Ja, das ist wirklich das was ich auch immer wieder festgestellt habe bei allen Übungen.

00:36:44: Es ist so dieses wie kann ich Verbindung aufbauen?

00:36:48: Wie kann Ich die Verbindung halten?

00:36:52: Wie Kann ich auch eine Verbindung für eine bestimmte Zeit halten und dann zum Abschluss bringen um mich wieder neuen Verbindungen zu zu wenden?

00:37:05: Also es war schon ein großes Lernen über das tun allein hinweg

00:37:13: Genau, wo wir schon so viel Kelly Bryson erwähnt haben.

00:37:16: Ich möchte auch noch ein anderes großes Vorbild und großen Trainer erwähnen von dem wir auch viel gelernt haben und da auch Elemente einfließen lassen.

00:37:25: Das ist nicht nur Marshall natürlich klar als Basis aber auch Robert Gonzales.

00:37:30: Von dem haben wir sozusagen diese wirkliche Verbindung mit sich selbst erst mal sein bevor wir irgendwas anderes machen.

00:37:39: Sich spüren die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und wirklich bei sich landen.

00:37:43: Und das betten wir auch ganz häufig ein in zwischen den Übungen oder auch in den Reflexionspausen, oder in den Spürpausern.

00:37:51: Wir haben auch Übung, die wir aber jetzt in diesem Seminein Erfurt nicht gemacht haben, die von Rolf González standen!

00:38:00: Ja, und dann gibt es ja auch noch diese Übungen bei denen tatsächlich kommuniziert wird.

00:38:05: Also wer Wahl?

00:38:07: Wir haben da ja einmal diese sogenannten Seven-Minute Connections wo wir zu zweit sitzen Und dann gibt das eine Frage die von außen kommt und das sind halt so Fragen die sich nochmal absetzen von so normalen Smalltalk-Themen.

00:38:26: Also da geht bei diesen Fragen, habe ich ja auch die Möglichkeit etwas von mir preiszugeben?

00:38:30: Da kann halt zu sprechen über meine Träume und meine Besonderheiten.

00:38:36: Und so was wie wäre das Leben, wenn ich keine Angst hätte?

00:38:41: oder was ist meine spezielle Superkraft?

00:38:44: Oder also da gibt es so ganze Karten, Decks mit Sammlungen von solchen Fragen und dann habe ich sieben Minuten Zeit mit dieser Person im Austausch zu sein.

00:38:55: Also gegenseitig uns von uns zu erzählen.

00:38:58: Und dann rutsch ich eine Person weiter und es kommt die nächste Frage.

00:39:02: Das haben wir einfach mal so anderthalb Stunden lang gemacht, und danach haben die Leute so was wie oh schon zu Ende?

00:39:08: Ich hätte ja noch Lust zurückgemeldet!

00:39:12: Und das ist auch sowas wo ganz schnell viel Vertrauen da ist weil ganz viele von diesen Zweierverbindern.

00:39:21: also man hat denn schon wenn man am zweiten Morgen dann da ist und am Abend vorher hat man diese Seven-Minute Connections gemacht, denn sieht man plötzlich so viele Gesichter mit denen man schon eine Erinnerung hat.

00:39:35: Ah ja!

00:39:36: Mit der Person hatte ich das und das Gespräch.

00:39:39: Und es macht eben schnell dieses Gefühl dass man zusammen gehört.

00:39:44: Genau Kelly hat die Mikrofernetzung gejagt, er hat Klebstoff genannt.

00:39:52: hält die Verbindungen zusammen, sozusagen.

00:39:55: Man hat nicht nur eine Verbindung geschaffen und so kaum ist man wieder getrennte Wege gegangen, ist die Verbindung weg, sondern wir kommen wieder zusammen und können uns daran erinnern und da weitermachen mit Andorffen.

00:40:07: Ihr habt ja auch ein wunderschöner Skript wo diese Spiele drin sind zum Nachlesen.

00:40:11: Und ich habe da auch wenig gelesen weil ihr habt die Quellen auch angegeben.

00:40:16: Ich hab auch im Seminar schon gedacht okay der ist auf viele Einflüsse von anderen Personen dabei, also radikale Ehrlichkeit.

00:40:25: Global, ich glaube Norbert Klein heißt der auch, gleich Norbert klein und global ehrlich als mitteilen, Authentic Rating Games oder Authentical Rating.

00:40:34: Also da ist alles möglich, hier habt ihr da verwendet und habt es so gemacht dass das für die GFK oder einfach für die Verbindung, dass es zur Verbindung beiträgt?

00:40:46: Ich glaube das ist der Überschrift.

00:40:50: Alles zu tun was zur Verbindung beitragt

00:40:53: Genau, also die Spiele stammen teilweise aus ganz anderen Kontexten und viele sind von Kelly eben für die GFK angepasst worden.

00:41:04: Andere von anderen Trainern, teilweise sogar auch von uns.

00:41:07: Und das Ziel ist natürlich dass sie sozusagen in diese Haltung oder mit dieser Haltung von GFk kompatibel werden und gleichzeitig sie sogar fördern weil diese Haltung ist bei den Ursprungskontexten gar nicht unbedingt im Vordergrund gewesen, sondern da waren vielleicht nur der Spaßfaktor oder sowas.

00:41:27: Im Vordergrund und hier haben wir sozusagen immer auch diese im Vordegond dass wir beispielsweise die Gefühle mit dem Bedürfnissen in Verbindung bringen das ist ja so ein Herzstück an der Stelle oder dass wir in die Verlangsamungen gehen oder dass Wir bestimmte Reflexions- oder Spür Nachspür Phasen haben.

00:41:45: also gibt es verschiedene Aspekte je nach Spiel, wo da die Adaption stattgefunden hat.

00:41:51: Das haben wir jetzt nicht im Detail aufgeschlüsselt.

00:41:53: aber sozusagen dass es wirklich auch für GFK Seminare funktioniert, auch wenn das in den Original-Spielanleitungen ganz anders gewesen wäre.

00:42:03: Auch beim Forum da hat Kelly ja auch die GFk zugrunde gelegt und das hat quasi die Wirkung die Spiegel beispielsweise keine Urteile oder Diagnosen, oder Analysen oder Ratschläge oder sowas reinbringen.

00:42:23: Sondern dass bei den Spiegeln halt nur reingebracht wird.

00:42:27: Was habe ich gesehen?

00:42:30: Wie ist es bei mir gelandet?

00:42:32: also es wird quasi so auf eine Ebene gebracht, in der es mit der GFK im Einklang ist und nicht etwas reinbringt.

00:42:42: Was das vielleicht zu einem unsichereren Raum machen könnte im Forum zu sein?

00:42:50: Das ist auch etwas was mich völlig überzeugt hat an diesen drei Tagen die wir da miteinander zusammen waren so dieses wirklich auch zu merken wie achtsam und wertschätzend Ihr als das Seminar geleitet habt und auch den Boden gelegt habt, dass genau das die Teilnehmer mit hineintragen.

00:43:15: Und vor allen Dingen waren auch Teilnehmende dabei, die wenig Erfahrung mit gewaltfreier Kommunikation hatten.

00:43:21: Und gleichzeitig habe ich den Eindruck gehabt sie können das mitteleben ohne das Wissen zur Verfügung zu haben.

00:43:33: also es war schon sehr beeindruckend.

00:43:36: Ja, es ist schon hilfreich.

00:43:38: Wir sind jetzt kein GFK-Anfängerkurs, das sage ich mal Blatt, sondern es ist eher so eine Vertiefungsgeschichte und deswegen sind die Basiskenntnisse schon hilfreich.

00:43:50: Das heißt nicht jetzt eine dringende Voraussetzung aber eine Hilfreihe.

00:43:58: Und gleichzeitig meine Überzeugung ist sowieso dass wir die GFKA gar nicht lernen, sondern einfach nur wieder erinnern und weil wir sie als Kind eigentlich schon konnten, aber dann raussozialisiert bekommen haben.

00:44:09: Und das kann natürlich auch in den Spielen passieren, dass wir uns einfach ... dadurch es alles spielerisch ist da von alleine einfinden können ohne dass wir große Theorie dahinter kennen.

00:44:20: Wenn ihr nur eine Sache an der Art und Weise wie gewaltfreie Kommunikation von den meisten Trainern und Trainerinnen gelehrt wird verändern könntet was würdet ihr denn verändern?

00:44:36: Ich würde nichts fallen.

00:44:39: Mehr Spiele einbauen habe ich jetzt erwartet?

00:44:42: Ich finde es gut, dass es Vielfalt gibt.

00:44:44: Also jeder macht das so wie er oder sie das gerne macht und bringt seine oder ihre Lebendigkeit rein und deswegen da brauche ich nichts dran verändern.

00:44:56: Ja also ich finde es immer ganz schön wenn die Teilnehmenden nicht aus einem Einflugskurs heraus kommen und denken, jetzt kann ich die vier Schritte.

00:45:06: Jetzt kann nicht GFK sondern wenn in diesen Trainings wirklich bei den Menschen ankommt dass es um die Haltung geht, die ich habe und die mitbringe und die ich bei mir entwickeln möchte Die Essenz des Ganzen, dass das nicht dabei verloren geht.

00:45:32: Denn ich arbeite selber viel im Bildungswesen und da bekomme ich schon gesagt von Anbietern also von diesen Kompetenzzentren für Lehrkräftefortbildung nennen Sie es bitte nicht GFK denn meldet sich keiner mehr an.

00:45:49: der Begriff ist schon so abgenutzt Und das ist für mich was ganz Schreckliches, weil... also ich bin jetzt ja seit zwanzig Jahren dabei und für mich ist es noch überhaupt nicht abgenutzt.

00:46:02: Deswegen erschreckt es mich, dass es so sein kann, weil ich mir eigentlich wünsche, dass eine Einführung in die GFK ein Auftakt eines lebenslangenen Lernens und sich entwickelns ist.

00:46:19: Und dann kann es nie so sein, dass ich sage UGFK, nee da muss ich mir nicht anmelden.

00:46:23: Das kann ich ja schon!

00:46:26: Ihr habt ja zahlreiche Rückmeldungen bekommen am Ende des Seminars und mich würde interessieren welche Rückmeltung sind euch besonders in Erinnerung geblieben?

00:46:39: Ja Chris erzähle doch mal die der Vorhin erzählt aus dem Klassiker das war...

00:46:50: Die Rückmeldung, die so wirklich resoniert hat und jetzt immer noch wirklich fast im Bordlaut da ist war.

00:46:56: Das eine Teilnehmerin gesagt hatte sie wäre ja schon in vielen Seminaren gewesen aber das hier sei mit Abstand das beste was sie je erlebt hat.

00:47:05: Und ich also das fühlt sich wirklich wie wunderschöne Wertschätzung an auch wenn es einen Vergleich enthält und gleichzeitig wow dass Sie so bereichert waren Diese Bereicherung, es gibt ja am Ende auch so ein Dankbarkeitsritual.

00:47:23: Es kamen so viel Dankbarkeit von nah zu allen.

00:47:26: Ich weiß nicht, es waren vielleicht zwei oder drei Leute gar nicht mehr dabei weil die früher abgereist sind aus Terminichen.

00:47:33: Aber es gab so viele Dankbarkeiten und so viel Wertschätzung und Anerkennung die einzelnen Teilnehmer haben, was ihr gesagt habt und was ihr alles mitnehmen.

00:47:44: Und wie viel Freude sie jetzt haben und sich überhaupt nicht vorgestellt hätten dass sie so viel Spaß hätten haben können in einer so großen Gruppe.

00:47:51: also das war es hat auch mich ein bisschen aus dem Sockeln gehoben weil ich habe auch schon an anderer Stelle anderes Feedback bekommen und das war jetzt wirklich durch die Bank auf so einem wertschätzenden Niveau.

00:48:07: Ja, das war wirklich der Giraffensaft den ich da genossen habe und er mich auch motiviert weiterzumachen.

00:48:12: Bei einem anderen Workshop hat mal eine Teilnehmerin gesagt – und zwar schon nach zwei Stunden Workshop-Zeit – Ich wusste gar nicht wie hungrig ich danach bin!

00:48:24: Und das ist für mich besonders zu hören denn ich glaube viele dieser Übungen die sprechen genau das an, dass wonach viele von uns so hungrig sind.

00:48:40: Nämlich wahrhaftig zu sein, authentisch zu sein mich berühren zu lassen, zu berühren wirklich in Verbindung zu kommen Vertrauen zu erleben und Das wird mit dieser Art des Zusammenseins genährt.

00:48:58: Und Peter du hast ja auch noch diese Rückmeldung bekommen von dem einen Mit diesem wenn ich nur ein Seminar hätte besuchen können kannst Du die nun mal?

00:49:06: Ja,

00:49:07: einer hat nach so einem Seminar auch mal zu mir gesagt.

00:49:11: Wenn ich in meinem Leben nur ein einziges Seminar hätte besuchen können dann würde ich hoffen das wäre dieses gewesen!

00:49:18: Aber das ist ja so ähnlich wie was deine Teilnehmerin da gesagt hat.

00:49:22: Sie hat schon viele gemacht und das hier war wirklich das Beste, aber es geht gar nicht um eine Superlative sondern mir geht es wirklich mehr darum dass die Menschen berührt in ihrem Herzen berührt und dass sie so nach Hause gehen mit diesem, das hat mir wirklich mal gut getan.

00:49:44: Und da möchte ich gerne mehr von haben und gar nicht unbedingt mehr von solchen Workshops sondern überhaupt mehr in meinem Leben.

00:49:52: Ich möchte gerne in meinem leben mehr von dieser Art von Herzensverbindung erleben und möchte gerne wissen wie ich dazu beitragen kann das zu kultivieren

00:50:04: Und auch Herzöffnung, also das heißt Herzverbindung und gleichzeitig offen zu sein für den anderen.

00:50:09: Vielleicht sogar auf jemanden zu stoßen der das auch ist und dann diese Connection zu genießen.

00:50:17: Kelly hat immer gesagt, er hat es ja Tribal Technologies genannt und ein Tribe ist ja ein Stamm.

00:50:24: Und das hat er ganz bewusst, hat er es also Stammesübungen genannt denn er hat immer gesagt wir Menschen gehören eigentlich in einen Stamm und ein Stammen kann uns viele Bedürfnisse erfüllen die sich in diesem ganzen Feld von Zugehörigkeit befinden und ich glaube, dass viele Menschen jetzt in unserer heutigen Gesellschaft da im Mangel sind mit der Erfüllung dieser Bedürfnisse.

00:50:54: Und das ist so ein bisschen das, worauf es abziehe denn tut uns wirklich gut, das ist gut für unsere Psyche und unsere Herzen.

00:51:02: Und einfach auch für unsere Möglichkeit zu entwickeln und zu wachsen brauchen wir einander denn Wir sind soziale Wesen und brauchen soziales Feedback und können dazu beitragen wie als ob wir die Chiel-Lieder voneinander sind.

00:51:19: und wenn wir uns mutig also wenn wir irgendwas tun was Mut Erfordert, dann können wir uns dabei anfeuern und dann ist es noch viel leichter und viel schöner das

00:51:31: zu tun.

00:51:32: Ja und er hat auch nicht nur Tribles oder auch Transformational Technologies genannt und damit hatte sozusagen diesen Aspekt hervorgehoben dass es auch etwas in uns bewirken kann also transformieren kann Und das ist ja auch das, was manche Teilnehmerinnen oder Teilnehmer und TeilnehmerInnen sagen.

00:51:51: Das ist noch Nachwirk.

00:51:52: Ja?

00:51:52: Dass es nicht nur jetzt für den Moment schön war und toll... ...und danach gehe ich nach Hause und dann ist es wieder trist,... ...sondern nee!

00:51:59: Ich nehme das mit.

00:52:01: Es ist quasi auch so eine Art Impuls-, also so ein Impuls.

00:52:08: Jetzt weiß ich wie's geht und kann es sozusagen in meinem Alltag integrieren.

00:52:12: Wenn ich zum Beispiel mit diesen Übungen, die ja auch als Skript alle mitgegeben werden.

00:52:19: Ja, wow!

00:52:20: Also ich bin so ganz begeistert.

00:52:21: Merke ich nochmal so tief einzusteigen mit euch in die Thematik.

00:52:25: Ich hatte noch viele, viele Fragen.

00:52:28: und eine letzte Frage, die mir so einfällt ist wobei ich fast schon den Eindruck habe ihr habt sie schon benannt also wenn unsere Zuhörerinnen und zuhörern nach diesem Interview nur eine Sache über Verbindungsspiele mitnehmen würden welche sollte das sein?

00:52:50: Komm und spielen mit.

00:52:53: Die sollten denken, ich will auch!

00:53:01: Ja, ich finde das ist ein schöner Schlusssatz.

00:53:04: Vielen Dank.

00:53:05: Wir werden eure Webseiten verlinken, dass jemand Kontakt aufnehmen kann, wo ihr eure Angebote sichtbar macht und dann wünsche ich euch auf jeden Fall viele teilnehmende und dass viel Spiel und Spaß in die GFK Trainings einfließen.

00:53:23: Kannst du mindestens schon mal anmerken, die Tage haben ja in Erfurt stattgefunden und organisiert hat der Verein für Gewaltfreie Kommunikation Thüringen EV.

00:53:36: Und wir haben heute auch zusammengesessen und wir haben schonmal vorgeplant dass es noch einmal ein Thüringer Raum stattfinden kann.

00:53:48: Mindestens noch einmal!

00:53:52: Alle die die Interesse haben, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

00:53:59: Also das spätehörte Episode heute ist der neunzwanzigste Juni zwanzig sechsundzwanziger.

00:54:07: Ja dann vielen Dank und alles Gute euch, tue tue teu, dass ganz viele kommen zu euch und dass ihr das weiter verbreitet spülerisch.

00:54:17: Danke schön!

00:54:17: Danke

00:54:19: euch auch!

00:54:21: Vielen vielen dank.

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